E-Mail Marketing Lösungen: Wie Sie in Ihrem Newsletter Bilder anzeigen

Erst einmal müssen wir zwischen E-Mails mit Bildern und E-Mails mit „eingebetteten Bildern“ unterscheiden. Viele E-Mail Plattformen bieten Ihnen die Option, den Newslettern Bilder hinzuzufügen, doch man riskiert dabei, dass der E-Mail Provider die Bilder blockiert, und diese deshalb überhaupt nicht erscheinen. Einige E-Mail Marketing Plattformen umgehen dieses Problem, indem sie Ihnen ermöglichen ihre Bilder in die E-Mail „einzubetten“.

Vermeiden Sie die Versendung von E-Mails mit „eingebetteten Bildern“

Letztens geben immer mehr Plattformen für E-Mail Marketing-Lösungen die Option,  den Newslettern „eingebettete Bilder“ hinzuzufügen. Diese Methode kreiert eine Art Landing Page in Ihrer E-Mail, mit Links zu verschiedenen Seiten Ihrer Webseite.

Wir können die „eingebettete Bilder“- Lösung nicht empfehlen. Sie verursacht viele technische Probleme, die wiederum die Erfolgsrate Ihrer Kampagne mindert.

Die technischen Probleme mit „eingebetteten Bildern“

  1. Bedeutend größere E-Mails

Große Bilder wiegen einige Megabytes. Einige Provider blockieren so große E-Mails, doch glücklicherweise ist es für die meisten Web-basierten E-Mail Services (wie zum Beispiel Google) kein Grund, E-Mails nur wegen deren Größe zu blockieren.

  1. Wo sind diese Bilder hin?

Manchmal kommt die E-Mail beim Empfänger an, doch die Bilder sind verschwunden. Viele

E-Mail Provider blockieren, zum Schutz ihrer Nutzer, nur die Bilder. Der Nutzer muss die Bilder herunterladen oder ausdrücklich verlangen, dass sie nicht blockiert werden. Auch interne Software, wie Antivirus, kann zum Problem werden, da sie eingehende E-Mails scannt und gegenüber „eingebetteten Bildern“, wegen deren eventuell schädlichen Codes, sehr misstrauisch sind.

Auch wenn die Bilder sicher sind, können sie Spam oder unpassende Inhalte enthalten, die den Nutzern dann Probleme bereiten können, wenn diese ihre E-Mails an öffentlichen Computern oder bei der Arbeit einsehen wollen.

  1. Big Brother – Spam Filter

In den letzten Jahren haben sich Anti- Spam Mechanismen sehr entwickelt. Der Grund dafür sind die ewigen Phishing Versuche von Hackern, die versuchen an persönliche Informationen, wie zum Beispiel, Kreditkartennummern und Bankverbindungsinformationen, heranzukommen.

Die E-Mails werden dazu benutzt, den Empfänger zu einer Seite zu locken, die genauso wie die Bank-Webseite aussieht, und dann vom Nutzer die Informationen abfragen.

All das hat dazu geführt, dass die Spam Filter sehr strikt sind und, unter anderem, die Anzahl und Größe der Bilder jeder E-Mail prüfen und möglicherweise E-Mails mit vielen Bildern direkt in den Spam Folder kicken. Für die E-Mail Marketer bedeutet dies ein großer Vertrauensverlust, da ihre Kunden glauben Spam zu erhalten, und nicht Inhalte, die sie wahrscheinlich interessieren könnten.

Bitte beachten Sie, dass E-Mails auch dann blockiert werden können, wenn Ihr Kunde in der Vergangenheit bereits E-Mails von Ihnen erhalten hat.

  1. Vergessen Sie die Mobilgeräte nicht

Manche Bilder erscheinen auf Mobilgeräten einfach nicht richtig. Normalerweise werden Sie auf eine niedrigere Resolution geschrumpft. Außerdem verbrauchen sie zu viel vom mobilen Internetprogramm Ihres Kunden. Zur Vermeidung von Datenmissbrauch, ziehen es manche Nutzer vor, Bilder ohne vorhandene Verbindung zu einem drahtlosen Netzwerk, nicht herunterzuladen.

Wie können Sie trotzdem Newsletter mit Bildern versenden?

Genauso wie eine Internet Webseite Link-Abbildungen enthalten kann, können Ihr E-Mails Bilder enthalten, die nicht zur aktuellen Nachricht gehören. Dadurch ist nicht nur die E-Mail viel kleiner, sondern werden auch die meisten Spamfilter viel weniger misstrauisch sein.

Trotzdem, da die meisten Bilder Links von einer externen Seite sind, werden fast alle E-Mail Provider vom Kunden, vor dem Anzeigen der Bilder, die Bestätigung des Kunden verlangen. Vor der Bestätigung wird die Nachricht „ohne Bilder“ sein.

Wenn Sie die ActiveTrail Marketing Plattform verwenden, können Sie, zum Beispiel, den Text hinzufügen: „Sehen Sie sich diese E-Mail in Ihrem Browser an“. Wenn der Nutzer auf diesen Text klickt, wird der Newsletter in einem neuen, vom E-Mail Provider System getrennten,  Fenster ohne jede Einschränkungen erscheinen.

email marketing platform

Trotzdem sollten Sie Ihren Kunden helfen und ihnen mit einer eindeutigen Nachricht, oder mittels einer E-Mail mit beigefügtem Knopf,  mitteilen, deren Konto für den Erhalt von Bildern zu konfigurieren, oder Sie alternativ als Kontakt hinzuzufügen, damit Sie nicht blockiert werden können. Wenn man, zum Beispiel, Gmail benutzt, muss man bei einer hereinkommenden E-Mail „Bilder anzeigen“ klicken, oder die Funktionen so einstellen, dass immer alle Bilder gezeigt werden.

gmail

Beim Verwenden von Outlook wird die Bilder-Blockierung so aussehen:

outlook

Fügen Sie ALT (Alternativer Text) zu

„ALT“ ist ein auf die E-Mail Marketing Plattform gesetzter Text, der erscheint, falls ein Bild nicht erscheint und versucht die gleiche Botschaft zu vermitteln. Das ist keine ideale Lösung, aber auf jeden Fall besser als nichts. ALT ermöglicht es den Nutzern, anstatt nur einer leeren Stelle, eine Beschreibung des Bilds zu sehen.

alt

Vergessen Sie nicht, dass mehr als 50% der Empfänger ihre E-Mails auf Mobilgeräten öffnen, weitere 20%  benutzen Plattformen, die Bilder blockieren, wie zum Beispiel unternehmenseigene Anwendungssoftware. Wenn man diese beiden Statistiken kombiniert, sind eingebettete Bilder kein Thema mehr, sie sind einfach nicht das Risiko wert.

Einige Tipps zum Abschluss

* Verwenden Sie nicht zu viele Bilder, Firmenlogo und Firmenunterschrift reichen aus, und verwahren Sie diese nicht in der aktuellen Nachricht auf, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden können.

* Es ist immer von Vorteil, wenn die Hauptidee Ihrer E-Mail auch ohne Bild verstanden wird.

* Wenn Sie viele Bilder einbringen möchten, fügen Sie anstatt dem, einen Link zu einer Landing Page bei, wo dann alle Bilder gesehen werden können.

* Fügen Sie auf jeden Fall allen Bildern einen alternativen Text  (ALT)hinzu.